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Zyoptix Laser-System

augen-lasern.org am 13. Juli 2010 – 09:58Keine Kommentare

Die Entwicklung des Augen Laserns hat in nur kurzer Zeit einen enormen Fortschritt gemacht. Die Operation am Auge, auch refraktive Chirurgie genannt, begann in den dreißiger Jahren mit den ersten Experimenten mittels eines Skalpells. Schnitte in der Oberfläche der Hornhaut sollten die Form positiv verändern, um so ein besseres Sehvermögen zu erreichen. Doch schon fünfzig Jahre später kam erstmals ein Laser zum Einsatz. Mit die photorefraktive Keratektomie (PRK) wurden feinste Gewebeschichten, ohne sie zu berühren, abgedampft. Eine weitere Entwicklungsstufe brachte uns die LASIK (Laser in Situ Keratomeleusis) Methode, bei der die Operation nicht an der Oberfläche der Hornhaut, sondern unterhalb der schmerzempfindlichen Hornhaut vorgenommen wird.

Es steht also mittlerweile unter Einsatz modernster Technologien ein hohes Maß an Präzision zur Verfügung. Doch die ständige Weiterentwicklung in der refraktiven Chirurgie hat bereits eine weitere Verbesserung vorgenommen. Die exakteren Methoden der Voruntersuchung und Diagnose haben mehr Schwergewicht bekommen.

Zyoptix Laser
Das von Bausch & Lomb entwickelte Zyoptix Laser-System setzt bewusst auf zwei innovative Sicherungssysteme, wie dem Eye Tracking und dem Flying Spot System. Mit dieser Wellenfront Technologie werden exakte Profile des Auges erstellt, die so individuell wie ein Fingerabdruck sind.

Das Eye Tracking System
Das menschliche Auge ist ein hoch entwickeltes Organ. Es ist ständig in Bewegung, um seine Umgebung genauestens zu observieren. Selbst bei hoher Konzentration ist es dem Menschen nicht möglich, Augenbewegungen zu unterdrücken. Das Zyoptix Laser-System registriert jegliche Verdrehung des Auges bevor es mit einer Reaktionszeit von unter sieben Millisekunden den nächsten Laserstrahl platziert und kompensiert somit alle Augenbewegungen während der Voruntersuchung sowie der Operation. Das System ist fähig 120 Bewegungen pro Minute zu messen.

Augenlasern mit High Tech | immer modernere Lasertechnik erhöht Jahr für Jahr die Qualität und Sicherheit von Augenlaserbehandlungen

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Des weiteren haben Untersuchungen gezeigt, dass in den meisten Fällen die Position des Auges sich von der aufrechten Körperhaltung (Voruntersuchung) zur liegenden (Operation) zwischen fünf bis vierzehn Grad verändern kann. Darüberhinaus wurde festgestellt, dass sich nochmals die Position des Auges während der Operation um 3 Grad bis maximal achtzehn Grad verändert. Dieser Tatbestand erschwert eine exakte Platzierung des Laserspots.

Flying Spot System
Der Flying Spot Laser bewegt sich, programmiert durch ein Steuerungsgerät, mit hoher Frequenz über die Hornhaut des Auges und arbeitet mit einem geringeren Strahlendurchmesser als ein herkömmlicher Laser. Das Steuerungsgerät, welches mit dem Auge verbunden ist, leitet alle Profildaten des Auges direkt an den Flying Spot Laser weiter. Die Oberfläche der Hornhaut wird durch eine Vielzahl von weit auseinander liegenden Laserimpulsen modelliert, bevor durch den Laser das Gewebe punktuell und präzise abgetragen wird. Ein Rückmeldesystem registriert, welche Stellen durch den Laser bereits bearbeitet wurden. Somit wird die Technologie des Flying Spots für Patienten mit dünner Hornhaut von großer Bedeutung, da nur tatsächlich notwendige Mengen an Horhaut entfernt werden.

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