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Wellenfront Lasik

am 18. April 2011

Bei der Laser-in-situ-Keratomileusis, kurz Lasik, genannt, handelt es sich um die derzeit gängigste Methode der refraktiven Chirugie. Als refraktive Chirugie werden Augenoperationen bezeichnet, bei denen die Gesamtbrechkraft des Auges verändert wird und somit die Anwendung konventioneller Sehhilfen, wie Brillen oder Kontaktlinsen, hinfällig wird oder zumindest deren Stärke reduziert werden kann. Bei der Lasik-Laserbehandlung von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Astimagtismus handelt es sich um ein weltweit verbreitetes Verfahren zur Behebung von Fehlsichtigkeit.

Bekanntermaßen ist das menschliche Auge kein perfektes Sehorgan, da die Sehschärfe von unterschiedlichen Faktoren abhängt. Selbst ein gesundes Auge kann bei klaren Medien und intakter Netzhaut einen Wellenfrontfehler aufweisen, der bei der übrigen medizinischen Betrachtung des Auges eine wesentliche Rolle spielen kann. Die Medizin hat hier zur Vermessung und weiteren Analyse des Wellenfrontfehlers die sogenannte Wellenfrontanalyse als Untersuchungsmethode definiert. Mit Hilfe eines Wellenfrontanalysegerätes (=Aberrometer) werden die Fehler erfasst und gemessen. Zur Popularisation dieser noch relativ jungen Untersuchungsmethode hat die wellenfrontgeführte Lasik, auch Wellenfront Lasik genannt, geführt. Dieses Verfahren zur Korrektur einer Sehschwäche durch eine Augenlaserbehandlung ist eine weit verbreitete und gängige Methode zur Behebung einer Sehfehlers.

Durch den Einsatz der aberrometischen Lasik (= wellenfront geführte Lasik) ist es auf dem Gebiet der Augenheilkunde gelungen, die bislang bereits sehr guten Ergebnisse durch Anwendung der konventionellen Lasik-Methode auf ein noch höheres Niveau zu steigern. Insbesondere konnten durch Anwendung der Wellenfront Lasik Fortschritte erzielt werden auf dem Gebiet der Nachtsehschärfe und der Minimierung von Blendeffekten.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass nicht jeder Patient für die Korrektur seiner Sehschwäche eine Wellenfrontbasierte Lasik-Korrketur benötigt. Die Anwendung dieser Behandlungsmethode hängt entscheidend von dem Sehfehler selbst ab. Dieser muss höherer Ordnung sein. Man spricht an dieser Stelle von den sogenannten Aberrationen. Als Aberrationen bezeichnet man Abweichungen von der idealen optischen Abbildung. Nach der Behandlung der Wellenfront Lasik wird sich die Sehschärfe des Patienten maßgeblich verbessern, jedoch sollte nicht erwartet werden, dass sich diese über das optimale Maß hinaus verbessern wird. Die Wellenfrontbehandlung ist vielmehr dazu geeignet, das Sehen bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu verbessern.

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