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Pachymetrie

am 1. Juni 2010

Pachymetrie ist die Messung der Hornhautdicke. Im Normalfall beträgt diese durchschnittlich 550 Mikrometern (0,55 mm). Bei der Messung kommen zwei unterschiedliche Verfahren zur Anwendung: 1. Optische Pachymetrie: Dabei erfolgt die Messung durch unsichtbares Laserlicht und ohne unmittelbare Berührung mit dem Auge, wodurch auch keine Betäubung erforderlich ist. 2. Ultraschall-Pachymetrie: Im Zuge dieses Verfahrens wird ein Ultraschallkopf auf das örtlich betäubte Auge aufgesetzt. Dieser strahlt nun Schallwellen aus, die an den Übergängen zur Hornhaut zerstreut oder reflektiert werden. Durch Erfassung und vergleichende Betrachtung dieser Werte kann die Hornhautdicke berechnet werden.

Das Wort Pachymetrie stammt aus dem Griechischen und bedeutet nichts anderes als „Dickenmessung“. Die Pachymetrie wird vor allem im Rahmen einer genauen Untersuchung des Grünen Stars und als Vorbereitung für refraktive chirurgischen Maßnahmen (z. B. mittels Laser) eingesetzt.

Exakte Messung des Augeninnendrucks
Ein erhöhter Augendruck ist einer der hauptsächlichen Gründe für die Entstehung von Grünem Star (Glaukom). Die am häufigsten angewandte Methode zur Messung des Augeninnendrucks ist die Applanationstonometrie. Dabei wird jene Kraft gemessen, die nötig ist, um eine bestimmte Abflachung der Hornhaut zu erreichen. Bei einer durchschnittlichen dicken Hornhaut ist dieses Verfahren sehr zuverlässig; bei Patienten mit vom Durchschnitt abweichender Hornhautdicke sind die Messergebnisse jedoch naturgemäß verfälscht. Dies birgt vor allem bei zu dünner Hornhaut die Gefahr in sich, dass der tatsächliche Augendruck höher ist als der ausgewiesene Messwert und so ein Frühstadium eines Glaukoms übersehen wird. Um diese Fehlerquelle auszuschließen, wird zuvor mittels Pachymetrie die Hornhautdicke ermittelt, um mithilfe eines Korrekturfaktors den tatsächlichen Wert des Augeninnendrucks zu bestimmen.

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