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Laserbehandlung des Auges | Ein schneller Überblick

augen-lasern.org am 1. Juni 2010 – 15:15Keine Kommentare

Eine Laserbehandlung korrigiert die Fehlsichtigkeit der Augen durch eine operative Methode, die der so genannten refraktiven Chirurgie zugeordnet wird. Ziel ist eine erhebliche Verbesserung, bzw. Behebung von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung. Die Augenlaser-Behandlung umfasst verschiedene Vorgehensweisen, mittels derer die Brechkraft des Auges optimiert werden soll. Zu den gängigsten Methoden gehören Lasik, Femto-Lasik, Wellenfront-Lasik sowie iLasik und Lasek. Bei allen

Die Laserbehandlung des Auges ist für viele Fehlsichtige ein großer Schritt

Die Laserbehandlung des Auges ist für viele Fehlsichtige ein großer Schritt

Vorgehensweisen wird ein Eingriff an der Hornhaut vorgenommen. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird durch das Abtragen kleinster Mengen des Hornhautgewebes erreicht. Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Art und Weise der Präparierung des sogenannten Flap (Hornhautdeckel). Bei der Lasik-Methode kommt ein Hornhauthobel (Mikrokeratom) zum Einsatz, um die Hornhautlamelle zu lösen, bevor mit dem Laser die Fehlsichtigkeit korrigiert wird. Die Femto-Lasik verzichtet auf den Hornhauthobel und arbeitet gewebeschonender mit dem Femtosekundenlaser. Das Wellenfront-Vorgehen stellt die Fehlsichtigkeit grafisch dar, und die iLasik gilt als individuelles Verfahren, bei der die Femto-Lasik und Wellenfront-Lasik miteinander kombiniert werden. Die Lasek-Methode kommt bei Patienten mit sehr dünnem Hornhautgewebe zum Einsatz, die mit der Lasik-Methode nicht behandelt werden können.
Welche der genannten Methoden jeweils infrage kommt, wird individuell entschieden und hängt vor allem ab vom Zustand der Hornhaut sowie der Stärke der Fehlsichtigkeit.

Laserbehandlungen werden in Augenlaserzentren wie z.B. von EuroEyes, Optical Express, CareVision etc. vorgenommen und in der Regel ambulant durchgeführt. Da der Eingriff medizinisch der Schönheitschirurgie zugeordnet wird, werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Institut sollte auf dessen Zertifizierung geachtet werden (Lasik-TÜV). So kann sichergestellt werden, dass die Behandlung nach den höchsten Qualitätsstandards durchgeführt wird.

Wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es auch bei der Laserbehandlung Vor- und Nachteile. Zu den entscheidenden Vorteilen gehört das Erreichen einer Normalsichtigkeit im Idealfall, sodass auf Hilfsmittel wie Brille und Kontaktlinsen verzichtet werden kann. Zu den Nachteilen gehören einerseits die postoperativen Risiken (z.B. Infektionsgefahr) und andererseits eventuelle unerwünschte Beeinträchtigungen des Auges. Zu letzteren gehören beispielsweise nachhaltig trockene Augen, eine eingeschränkte Nachtsicht oder eine Über-, bzw. Unterkorrektur des Auges. Die meisten Beeinträchtigungen zeigen sich nur in den ersten Tagen bis Wochen nach dem Eingriff. In seltenen Fällen muss noch einmal nachbehandelt werden oder es bleibt ein geringe Restfehlsichtigkeit, für die weiterhin eine Sehhilfe benötigt wird.

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