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Kataraktchirurgie

am 28. Mai 2010

Katarakt, auch Grauer Star genannt, ist eine fortschreitende schmerzlose Trübung der Augenlinse, die weit überwiegend (etwa 90 % der Fälle) erst in hohem Alter auftritt. Sie kann aber auch durch Zuckerkrankheit und verschiedene andere Erkrankungen sowie ultraviolette oder infrarote Strahlung ausgelöst werden. Betroffene sehen die Welt wie durch einen immer undurchdringlicher werdenden grauen Schleier.

Der Prozess der Trübung und Verhärtung der Linse kann nicht angehalten oder rückgängig gemacht werden. Die einzige Möglichkeit ist die operative Behandlung, wobei die Kataraktchirurgie heute zu den häufigsten Eingriffen am Menschen gehört.

Eine moderne Katarakt-Operation wird entweder mit Ultraschalltechnik oder – noch schonender – mit Lasertechnik durchgeführt. Die Ultraschall-Methode erfordert einen knapp drei Millimeter langen Schnitt im Übergangsbereich zwischen Hornhaut und Lederhaut, bei der Laser-Methode ist der Schnitt sogar nur halb so lang. Die Linse wird vorsichtig zertrümmert und entfernt, die Linsenkapsel bleibt erhalten. Die Korrektur der dadurch entstehenden Weitsichtigkeit durch Brillen oder Kontaktlinsen ist nicht mehr üblich. Vielmehr wird eine künstliche Linse in die Linsenkapsel eingesetzt (vgl. www.linsentausch.de/kataraktchirurgie-linsentausch-bei-grauem-star/).

Heutzutage sind die Kunstlinsen aus weichem Material, z. B. Acryl oder Silikon. Sie lassen sich zusammenfalten und so durch den winzigen Schnitt ins Auge einführen. Durch zwei elastische seitliche Haken platzieren sie sich von selbst mittig, ein Verrutschen ist fast ausgeschlossen. Sie können lebenslang an Ort und Stelle bleiben und werden normalerweise gut vertragen. Je nach Bedarf kann eine Linse das scharfe Sehen im Nah- oder im Fernbereich ermöglichen, der Patient bekommt dann eine entsprechende Brille für den jeweils anderen Bereich.

Auf Wunsch des Patienten kann eine Vollnarkose eingesetzt werden, üblich ist aber die örtliche Betäubung durch eine Spritze neben das Auge. Dadurch wird nicht nur das Schmerzempfinden unterbunden, sondern auch die Augenmuskulatur lahmgelegt, so dass der Operateur ungestört die zehn Minuten lang arbeiten kann, die der Eingriff dauert. In der Regel heilt der Schnitt ohne Naht zu. Der Patient muss meist nur über Nacht eine schützende Augenklappe tragen.

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