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Hornhautverkrümmung | Reguläre, irreguläre

am 12. April 2010

Bei der Hornhautverkrümmung handelt es sich um eine Sehstörung, die meistens behandlungsbedürftig ist. Eine Hornhautverkrümmung – in der medizinischen Fachsprache auch Astigmatismus genannt- äußert sich in der Regel beim Betroffenen durch unscharfes Sehen. Ein Synonym für die Hornhautverkrümmung ist auch die so genannte Stabsichtigkeit, denn typischerweise wird bei dieser Fehlsichtigkeit ein Punkt nicht als solcher wahrgenommen, sondern als Stäbchen gesehen. Neben der Sehschwäche können außerdem Kopfschmerzen auftreten.

Ursachen

Hervorgerufen wird diese Sehstörung durch eine erhöhte oder seltener erniedrigte Hornhautkrümmung, so dass eingehende Lichtstrahlen stärker gebrochen werden und nicht in einem Punkt auf der Netzhaut gebündelt werden können. Der Astigmatismus kann auf verschiedene Weise entstehen. So unterscheidet man zwischen einer regulären und einer irregulären Hornhautverkrümmung. Bei der regulären Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut so gekrümmt, dass die Brechkraft in der Längsachse also vertikal stärker ist. Diese Hornhautverkrümmung wird zumeist vererbt und entsteht vermutlich durch den permanenten Druck des Oberlids. Bei der irregulären Hornhautverkrümmung ist die Brechung in der horizontalen Ebene stärker. Die irreguläre Hornhautverkrümmung tritt meistens nach Verletzungen der Hornhaut mit anschließender Narbenbildung auf. Aber auch eine Erkrankung am grauen Star mit einhergehender Linsentrübung oder eine operative Entfernung eines Glaukoms können für die ungleichmäßige Wölbung der Hornhaut verantwortlich sein.

Behandlung und Korrektur

Der Augenarzt kann mit Hilfe medizinischer Geräte feststellen, ob und in welcher Form eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Die Hornhautverkrümmung kann auch zusätzlich zu einer anderen Fehlsichtigkeit bestehen. Das muss der Augenarzt jeweils testen und gegebenenfalls behandeln. Der reguläre Astigmatismus verändert sich zumeist im Laufe des Lebens kaum und kann gut mit einer Sehhilfe wie einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Bei der Brille kommen speziell geschliffene Korrekturgläser zum Einsatz, die eine vorliegende Hornhautverkrümmung ausgleichen können. Auch harte Kontaktlinsen werden oft zur Korrektur einer regulären Hornhautverkrümmung eingesetzt. Eine Hornhautverkrümmung sollte bereits in frühester Kindheit behandelt werden, um eine Verschlechterung der Sehleistung zu vermeiden. Im Falle einer irregulären Hornhautverkrümmung mit Nabenbildung hilft zumeist nur eine Hornhauttransplantation. Ist die Hornhaut frei von Narben, kann auch mittels einer harten Kontaktlinse eine Verbesserung erreicht werden. Auch im Falle einer Hornhautverkrümmung kann eine Laser-Behandlung die Fehlsichtigkeit vollständig oder teilweise korrigieren. Über Erfolgsaussichten und Risiken einer solchen Operation sollte man sich gut informieren und in einer Fachklinik beraten lassen.

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