Augen lasern > Behandlungsmethoden

Augen lasern > Behandlungsrisiken

Augen lasern > Behandlungskosten

Augen lasern > Behandlungszentren

Augen lasern > Behandlungsalternativen

Home » Augen lasern > Behandlungsalternativen

Grauer Star Linse | Monofokallinse oder Multifokallinse als Linsenersatz?

augen-lasern.org am 17. Juli 2010 – 14:00Keine Kommentare

Der Graue Star ist eine Augenerkrankung, bei der es zu einer Eintrübung der menschlichen oder tierischen Augenlinse kommt. In der medizinischen Fachsprache wird diese Linseneintrübung als Katarakt bezeichnet, was mit "Wasserfall" übersetzt werden kann.

Die Katarakt (weibliche Form vom lateinischen Ursprungswort Cataracta) ist eine der am häufigsten auftretenden Augenerkrankungen weltweit. Sie befällt vorwiegend ältere Menschen, jedoch können auch schon jüngere Menschen, vereinzelt sogar Kinder, am Grauen Star erkranken.

Die Trübung der normalerweise klaren Augenlinse verläuft progredient und ist irreversibel, das heißt, die Linsentrübung schreitet im Laufe der Zeit immer weiter fort und kann sich nicht selbst zurückbilden. Wenn diese Erkrankung unbehandelt bleibt führt sie zu immer schlechterer Sehfähigkeit des erkrankten Auges und letztendlich zur Erblindung.

Auf dem Gebiet der Behandlung des Grauen Stars ist der Augenheilkunde ein entscheidender Fortschritt gelungen, nämlich die Entwicklung der künstlichen Augenlinse, die auf dem Wege eines kleinen operativen Eingriffes in das Auge eingesetzt wird und dort lebenslang belassen werden kann. Der operative Eingriff der Operation des Grauen Stars mit Austausch der Linse gilt als der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff in der Augenheilkunde und kann ambulant, das heißt, ohne Krankenhausaufenthalt durchgeführt werden.

Die Operation des Grauen Stars mit Ersatz der Linse ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird für deren Versicherte von der Krankenkasse übernommen. Dies gilt jedoch nur für die Verwendung von klaren Standard-Linsen, das heißt, einfache Kunststofflinsen, die nur einen Dioptrien-Wert haben. Der Patient muss sich entscheiden: will er besser in der Nähe sehen oder möchte er schärfer in der Ferne sehen. Danach wird die Sehstärke der Linse beim Grauen Star exakt bestimmt.

Es gibt aber auch funktionale Augenlinsen, zum Beispiel Multifokallinsen, die die Fähigkeit haben, nicht nur die getrübe Augenlinse, sondern sogar eine Brille komplett zu ersetzen. Sie haben mehrere Dioptrienstärken in Feldern eingebaut und gleichen sowohl Sehfehler in der Nähe als auch in der Ferne aus. Diese Linsen sind teurer, und die Implantation wird nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt, jedoch von einigen privaten Krankenversicherungen.
Wünschen Sie also solche Spezial-Linsen, haben Sie die Möglichkeit, diese auf eigene Kosten einsetzen zu lassen, falls Sie nicht privat krankenversichert sind. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Augenarzt eingehend über alle Möglichkeiten beraten.

Kommentieren derzeit nicht möglich.