Augen lasern > Behandlungsmethoden

Augen lasern > Behandlungsrisiken

Augen lasern > Behandlungskosten

Augen lasern > Behandlungszentren

Augen lasern > Behandlungsalternativen

Home » Augen lasern > Aktuell im Blickpunkt

Augentropfen nach der Augenlaserbehandlung | Welche Tropfen wann und wofür/wogegen?

am 10. Oktober 2012

Um nach dem Augenlaser-Eingriff eine komplikationslose Heilung zu erreichen, ist die Einhaltung von Nachkontrollen und die verlässliche Einnahme von Augentropfen nötig. Was sollten Sie darüber wissen?

Nachsorge nach einer Augen-Laser-Operation

Von den meisten Kliniken bekommt der frisch operierte Patient Handlungsanweisungen für die erste Zeit nach seiner Operation, in denen zu lesen ist wann der erste Kontrolltermin ansteht – in der Regel am Folgetag, inwieweit und wie lange sich der Patient schonen muss, vor allem betrifft dies sportliche Aktivitäten und Saunabesuche, welche Symptome als OP-Folgen normal und somit unbedenklich sind und wann ein Augenarzt kontaktiert werden sollte und wie die von der Klinik mitgegebenen oder zuvor über ein Privatrezept besorgten Medikamente zu dosieren sind. Zu beachten ist die unterschiedliche Medikation je nach Operationsverfahren.

Augentropfen gibt es in Hülle und Fülle - aber nicht alle Präparate sind geeignet nach dem Lasern der Augen (hier: Screenshot der Google Shopping-Suche Okt/2012)

Augentropfen gibt es in Hülle und Fülle – aber nicht alle Präparate sind geeignet nach dem Lasern der Augen (hier: Screenshot der Google Shopping-Suche Okt/2012)

Augentropfen bei Lasern der Hornhautoberfläche (PRK/LASEK/Epi-LASIK)

Die Epi-Lasik wird heute eher selten eingesetzt, obwohl sie ein unkompliziertes, nebenwirkungsarmes Verfahren zu sein scheint, wenn man den Erklärungen bei http://de.wikipedia.org/wiki/Epi-LASIK glauben darf. Da eine Operation nur der Hornhautoberfläche vorgenommen wird, es zu keinen Schnitten in das Augeninnere kommt, sind weniger Augentropfen nötig als bei der alternativen iLasik. Ein Cortison-Präparat, idealerweise mit antibiotischen Zusatzstoffen, ist für maximal eine Woche drei Mal am Tag zu tropfen. Hinzu kommen die nach jeder Laser-Operation notwendigen Tränenersatzmittel. Diese müssen in den ersten Tagen z.T. stündlich verabreicht werden, anschließend für circa drei Wochen drei Mal täglich oder bei Bedarf häufiger. Die Epi-Lasik ist dafür bekannt, ein vergleichsweise geringes Risiko trockener Augen mit sich zu bringen, so dass die meisten Patienten mit der üblichen Dosierung auskommen, es muss jedoch nach einer Laser-Operation stets damit gerechnet werden, für längere Zeit unter trockenen Augen zu leiden.

Einige Kliniken geben ihren Patienten Augentropfen gegen Schmerzen mit, die bei Bedarf eingenommen werden können, diese können durch Schmerztabletten ersetzt werden.

Augentropfen bei Methoden im Augeninneren (LASIK, FEMTO-LASIK, iLASIK)

Das Lasern im Augeninneren, LASIK und damit verwandte Verfahren, ist anders als die Epi-Lasik, da ein Hornhautschnitt notwendig ist (Flap). Es entsteht eine Wunde im Körperinneren, die nur durch das Einklappen der Hornhaut verschlossen wird, aber in der Regel komplikationslos verheilt. Um diese Komplikationsfreiheit sicherzustellen, müssen die Patienten weitere Sicherheitsmaßnahmen beachten, so darf eine Woche nicht am Auge gerieben werden, und sind bis zu drei verschiedene Augentropfen einzunehmen.

  1. Ein Cortisonpräparat, manchmal mit antibiotisch wirkenden Zusatzstoffen, für maximal eine Woche und drei Mal am Tag.
  2. Ein Antibiotika-Präparat für mindestens eine Woche oder in Absprache länger, ebenfalls drei Mal täglich.
  3. Ein Tränenersatzmittel, das in den ersten Tagen stündlich, später mindestens drei Mal täglich oder bei Bedarf auch häufiger, getropft wird.

Von den Methoden, die im Augeninneren erfolgen, wird berichtet, dass sie ein hohes Risiko für trockene Augen nach der Operation mit sich zu bringen, die unter Umständen über viele Monate oder auch dauerhaft behandelt werden müssen. Patienten sollten sich also mit dem Gedanken vertraut machen, ziemlich lange z.B. drei Mal täglich Tränenersatzmittel zu benötigen, die es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen gibt.

Fazit

Patienten müssen sich darauf einstellen, in den ersten Wochen nach der Laserbehandlung mehrfach täglich verschiedene Augentropfen zu benötigen. Als Dosierungshinweis ist noch zu sagen, dass zwischen jeglichen Augentropfen 10 bis 15 Minuten liegen sollten, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Anfangs kann es etwas schwierig sein, sich Augentropfen selbst zu verabreichen, daher ist es anzuraten, eine Vertrauensperson darum zu bitten, oder schon einige Wochen vor dem Eingriff mit Tränenersatzmitteln zu üben und die für sich selbst am Besten geeignete Methode zu erforschen. Weiterführend dazu gibt es ausführliche Tipps und Informationen auf augelasern.net.