Augen lasern
Wer in Zukunft auf seine Brille verzichten möchte und eine Augenlaserbehandlung erwägt, sollte sich gründlich über mögliche Behandlungserfolge, Risiken und Ablauf eines refraktiven Eingriffs informieren. Der Erfolg einer solchen Behandlung ist außerdem abhängig von der Ausbildung und vor allem der Erfahrung des Operateurs und von der Qualität der eingesetzten Geräte in der Augenlaserklinik.
Augenlaserzentren, in denen Ärzte, Optiker und Schwestern zusammenarbeiten, gibt es mittlerweile in vielen großen Städten, ein Beispiel ist das Augenlaserzentrum Düsseldorf - oft bieten die Augenlaserkliniken auch arbeitnehmerfreundliche Zeiten an.
Die Angebote zur Korrektur von Fehlsichtigkeit durch eine Laseroperation sind insgesamt aber sehr unterschiedlich, es empfiehlt sich daher, Preise zu vergleichen. Auch Kosten für eventuell notwendige Nachbehandlungen sollten dabei berücksichtigt werden; das ist ganz wichtig, falls man sich einer “günstigen” Laserbehandlung im Ausland unterziehen will. Es empfiehlt sich auch, Infoabende zum Augenlasern zu nutzen.
Zunächst findet in der Regel ein unverbindliches Beratungsgespräch mit gründlicher Voruntersuchung statt. Hierbei wird festgestellt, ob die Fehlsichtigkeit durch einen Eingriff am Auge mittels Laser korrigiert werden kann. Die am weitesten verbreitete Methode ist die seit etwa 1990 eingesetzte Lasik Methode. Sie kann Kurzsichtigkeit bis etwa minus acht Dioptrien und Weitsichtigkeit bis etwa vier Dioptrien korrigieren. In der kurzen Operation, mit örtlicher Betäubung durchgeführt, wird so viel Hornhaut abgetragen, wie aufgrund der Fehlsichtigkeit des Auges individuell berechnet wird.
Zu berücksichtigen ist jedoch, dass sich die normale Alterssichtigkeit, die ungefähr mit 40-45 Jahren auftritt, hierdurch nicht verbessern lässt.
Die Weiterentwicklung des Lasik-Verfahrens ist die seit 2001 entwickelte Femto-Lasik Methode. Sie wird seit 2004 auch in Europa eingesetzt und ist das derzeit modernste Verfahren im Bereich der Augenchirugie. Der Vorteil besteht darin, dass kein Einsatz mechanischer Geräte notwendig ist und die Korrektur auf Grund der Präzision der Geräte genauer als bei der Lasikmethode vorgenommen werden kann. In zahlreichen Studien wird die Überlegenheit dieser Methode auch im Hinblick auf das Risiko von Infektionen am Auge nach der Operation bestätigt.