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Artisan Linse | Wann implantierte Linsen eine gute Alternative sind

am 22. Mai 2010

Artisan Linsen – nicht zu verwechseln mit Kontaktlinsen! – sind seit etwa 30 Jahren auf dem Markt. Ursprünglich wurden sie entwickelt, um bei Patienten mit Grauem Star die getrübte natürliche Linse zu ersetzen. Aber man entdeckte bald ihren Nutzen auch für die Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie von Astigmatismus.

Die Artisan Linse ist ein Implantat von etwa 8 mm Länge. Die runde, etwa 5 mm große optische Fläche geht an beiden Seiten in winzige Klammern über. Durch einen kleinen Schnitt in der Hornhaut wird die Artisan Linse ins Auge eingebracht, vor die Pupille geschoben und mit den Klammern auf der Iris (Regenbogenhaut) befestigt. Die kurze Operation wird in der Regel unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt, d. h. der Patient kann die Klinik nach kurzer Beobachtungszeit verlassen und muss nur bis zum nächsten Tag einen schützenden Verband tragen.

Die Artisan Linse besteht aus einem Synthetikmaterial (PMMA), das schon seit Jahrzehnten verwendet wird und als gut verträglich und völlig unschädlich gilt. Sie soll auf Dauer, also unter Umständen ein Leben lang, an Ort und Stelle bleiben können, ohne zu stören oder das Auge zu reizen. Andererseits lässt sie sich bei Bedarf ohne Probleme wieder entfernen.

Im Vergleich zu anderen Sehhilfen und Behandlungsmethoden bietet die Artisan Linse verschiedene Vorteile:
– Am Auge tritt keine dauerhafte Veränderung ein, es wird nichts entfernt.
– Daher kann der Eingriff rückgängig gemacht werden.
– Kurzsichtigkeit bis zu – 25 Dioptrien kann unsichtbar korrigiert werden.
– Weitsichtigkeit bis zu + 12 Dioptrien kann unsichtbar korrigiert werden.
– Die Artisan Linse kann nicht beschädigt werden oder verlorengehen.
– Sie muss nicht gereinigt, gepflegt oder gewartet werden.
– Entsprechend gibt es keine Folgekosten (etwa für Reinigungsmittel).
– Die Artisan Linse stört weder beim Sport noch beim Schwimmen oder Tauchen, weder in der Sauna noch in trockener oder staubiger Umgebung.

Eine Artisan Linse wird nicht eingesetzt, wenn die Sehstärke sich noch laufend verändert, also grundsätzlich nicht bei Jugendlichen unter 18 Jahren und auch nicht bei Alterssichtigkeit, die auch eine fortschreitende Veränderung der Sehschärfe bedeutet. Gelegentlich ist die Artisan Linse nicht verwendbar, weil das Auge nicht genug Platz bietet, was vor allem bei weitsichtigen Augen vorkommen kann.

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